(Februar 2012) Schminken gehört zum Karneval wie das phantasievolle Kostüm. Problematische Inhaltsstoffe in Theater- und Karnevalschminke lösen allerdings bei vielen Karnevalisten allergische Reaktionen aus. „Die häufigsten Auslöser sind Duft-, Farbstoffe und Konservierungsmittel“, sagt Sonja Lämmel vom Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V.

Wenn die Haut sich wehrt
Deswegen sollte jeder Jeck bei der Auswahl der Gesichtsfarbe genau hinsehen. Oft fehlt auf den Töpfchen die Auflistung der Inhaltsstoffe, so dass der Narr nicht prüfen kann, ob Stoffe auf die er allergisch reagiert, enthalten sind. Nach der Kosmetikverordnung muss im Geschäft eine Auflistung der Inhaltsstoffe vorhanden sein, wenn Tiegel und Stifte keine Kennzeichnung tragen. Schminke ist nicht unbegrenzt haltbar: Hände weg, wenn der Tiegel ranzig riecht oder sich Wasser und Öl abgesetzt haben.
Erst testen – dann schminken
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ein bis zwei Tage vor dem Schminken auf dem Unterarm testen, ob die Produkte zu Haut-Reaktionen führen. Dazu wird die Schminke auf die Unterarminnenseite auftragen und mit einem Pflaster abgedeckt – ist die Haut an dieser Stelle nach zwei Tagen gereizt und gerötet, sollte die Schminke nicht benutzt werden.

Der Expertenrat
Ob Vampir, Hexe oder Prinzessin – folgendes sollte beim Schminken beachtet werden:

Viele weitere Tipps gibt es im kostenlosen Ratgeber „Bewusster leben mit Kontaktallergien“, den Sie beim Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. bestellen können.