(Mai 2011) Beim alljährlichen Frühjahrsputz wird mit Wasser, diversen Putzmitteln dem Schmutz der Garaus gemacht. Jedoch: Sichtbar zeigen sich die schädlichen Spuren des Wassers und vieler Reinigungsmittel auf der empfindlichen Haut: das “Hausfrauenekzem“. Jedes Jahr leiden nicht nur Frauen an dieser Hauterkrankung.

Als Auslöser stehen Inhaltsstoffe in Wasch-, Putz- und Körperpflegemittel im Vordergrund. Normalerweise schützt der intakte Hydrolipidfilm die Haut. Er besteht aus einem Gemisch von Hautfett und Schweiß. Trockene Haut hat von Natur aus durch eine gestörte Barrierefunktion und einen geschwächten Säureschutzmantel einen verminderten Schutz. Reizstoffe können so leichter in die oberen Hautschichten eindringen und so Entzündungsprozesse in Gang setzen.
Die Symptome können sich in Form von Ekzemen 24 bis 72 Stunden nach dem Kontakt mit dem Reizstoff ausbilden. In der Regel heilt ein Kontaktekzem wieder vollständig ab, ohne Spuren auf der Haut zu hinterlassen.
Bei ständigem Kontakt mit dem Reizstoff, kann dieser leicht zum Allergieauslöser werden. Es kann sich ein chronisches Hautekzem mit entzündlichen Hautverdickungen, starker Verhornung, grober Schuppen und einer Vergröberung der Hautfelderung entwickeln.
Bei der Auswahl von Reinigungs- und Pflegeprodukten sollte der Grundsatz gelten: "Weniger ist mehr". Verwenden Sie Wasch- und Putzmittel, die frei sind von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen.

Tipps für einen “gesunden“ Frühjahrsputz: