Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

Birkenpollenflug startet

Pünktlich zum angekündigten Sonnenschein am Wochenende wird in den südlicheren Teilen Deutschlands der Birkenpollenflug starten. Vor allem in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland ist mit einer ersten Allergenbelastung durch die Birke zu rechnen.

Ein Heuschnupfen muss nicht immer nur die bekannten typischen Beschwerden wie Niesen, das Tränen der Augen oder eine Entzündung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Seit einigen Jahren schildern uns Heuschnupfen-Patienten bei Einsätzen mit unseren AllergieMobilen auch verstärkt „Halsbeschwerden“ wie Halsweh, Heiserkeit, Räuspern oder eine übermäßige Schleimproduktion im Hals- und Rachenraum. Amerikanische Forscher fanden in Untersuchungen bei Patienten mit einer Entzündung des Kehlkopfes (Laryngitis) ebenfalls Patienten mit Sensibilisierungen vor.

Für dieses Jahr wird ein stärkerer Pollenflug erwartet

In diesem Jahr rechnen die Experten wieder mit einem stärkeren Pollenflug als im letzten Jahr. Momentan werden, neben dem langsam abklingenden Pollenflug von Hasel- und Erle, in einigen Regionen auch Pollen von Esche, Ulme, Pappel aber auch Weide und Eibe registriert. Im April werden nun die Pollen von Birke, Buche und später auch Eiche folgen. Birkenpollenallergiker, die auf das Hauptallergen der Birke reagieren, können auf ähnliche Allergene bei Haselsträuchern und –bäumen, Erlen, Buchen, Eichen und Edelkastanien reagieren.

Punkten Sie!

Es gibt keine flächendeckenden Pollenmessungen und zudem bestehen regionale Schwankungen. Um die Vorhersage der Pollenbelastung weiter zu verbessern, bezieht der Deutsche Allergie- und Asthmabund mit dem „Pollentrend“ die aktuellen Beschwerden der Menschen mit Pollenallergien mit ein. Hierbei konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Pollenallergieauslöser. Gleich eines Staumelders melden Heuschnupfengeplagte ihre Beschwerdelage im „Pollentrend“ des DAAB. Unter der Bezeichnung „Mund/Rachen“ können auch Beschwerden im Halsbereich gemeldet werden. Pollenallergiker können dadurch ein Orientierungssystem für Pollenallergiker aktiv mitgestalten. Meldungen über Heuschnupfen-Beschwerden vor Ort sammelt der DAAB jetzt unter www.pollentrend.de