Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

Gräserpollenallergiker und allergisches Abi

(Mai 2014) Aktuell startet nahezu bundesweit der Gräser-Pollenflug. Jeder dritte Pollenallergiker ist ab jetzt von Symptomen betroffen. Da die einzelnen Gräserarten ähnliche allergene Strukturen haben, sind  Gräserpollenallergiker vom späten Frühjahr bis zum Herbst durchgehend betroffen.

Die Pollen von Gräsern verursachen oftmals starke allergische Reaktionen. Die Patienten leiden unter Fließschnupfen, Niesanfällen, juckenden und tränenden Augen oder Atemnot.

Doch statt schnelle Hilfe zu finden, warten Gräserpollenallergiker oft wochenlang auf einen Behandlungstermine beim Allergologen und müssen zudem lange Wegstrecken zum nächstgelegenen Facharzt in Kauf nehmen. Denn: In den letzten Jahren ging die Zahl der Arztpraxen, die allergologische Diagnostik und Therapie anbieten, um 30 Prozent zurück. Überhaupt haben nur noch 1,5 Prozent aller deutschen Ärzte eine allergologische Fachausbildung und das bei 30 Millionen Allergikern.

Allergisches Abi?

Davon extrem betroffen sind Schüler, die in den kommenden Wochen ihre Abiturprüfung ablege müssen. Ein unbehandelter Heuschnupfen führt bei 40 Prozent der betroffenen Schülerinnen und Schüler laut Experten zu einer Verschlechterung der Schulleistungen. Doch statt schnelle Hilfe zu finden und Verständnis bei den Lehrern zu erhalten, absolvieren sie die Aufgaben unter Einfluss von Medikamenten.

Deswegen riefen wir die Aktion „Vergiss mein nicht – Allergien brauchen (D)eine Stimme“ ins Leben, die Sie unterstützen können. Hier entlang.