Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

Allergenarmer Garten

Ein Garten bietet eine Oase der Erholung, aber viele Allergiker haben Sorge, dass sich hier ihre Beschwerden noch verstärken könnten. Dies muss nicht sein.  Bei über 20.000 möglichen Allergieauslösern gibt es nicht den allergiefreien Garten, aber es gibt Tipps und Tricks, um ihn so allergenarm wie möglich zu gestalten. Und keine Sorge – die Auswahl an allergenarmen Pflanzen ist groß. Es gibt viele blühende Pflanzen und Sträucher, die Menschen mit Allergien Freude bereiten können. Diese finden Sie auf der neuen DAAB-Seite www.allergien-im-garten.de.

Im Rahmen eines Projektes für das Umweltbundesamt hat der Deutsche Allergie- und Asthmabund, der 2017 sein 120jähriges Bestehen feiert, viele Hintergrundinfos und praktische Tipps auf der Seite „allergien-im-garten.de“ zusammengestellt.

Obwohl Gartenmagazine boomen, wählen immer mehr Menschen einen scheinbar pflegeleichten Garten, der aus Steinen, Koniferen und Rasen besteht. Was die wenigsten wissen: Diese kargen Gärten sind ein Problem für heimische Insekten, Schmetterlinge und Vögel, die hier keine Nahrung mehr finden, und produzieren auch neue Allergene. Thuja, Zedern, Zypressen und Co. wird allergologisch eine immer größere Bedeutung zugeschrieben. Auch mediterrane Pflanzen wie der Olivenbaum – ebenfalls ein Pollenlieferant – haben Hochkonjunktur. Wie viele Menschen mittlerweile auf die „neuen Allergene“ reagieren, können Experten noch nicht sagen, da die klassischen Allergietestungen diese Auslöser nicht vorsehen. So können Allergiker ihre Beschwerden nicht mal zuordnen.

Der allergenarme Garten

Natürlich kann ein allergenarmer Garten keine Pollenallergie beheben, da Pollen viele Kilometer weit fliegen können, aber eine passende Bepflanzung schafft das gute Gefühl, keine neuen Probleme im heimischen Umfeld zu bekommen.

Vom Frühling bis zum Herbst sollte es im Garten eine blühende Flora geben, und dies schafft man auch mit allergenarmen Pflanzen von Vergissmeinnicht und Akelei über Storchenschnabel, Anemone und Flockenblume bis zu Rosen und Hortensien – und vielen mehr. Bei den Bäumen und Sträuchern bieten sich beispielsweise Weißdorn, Rotdorn oder Eberesche ebenso an wie Obstbäume, Schneeball, Hartriegel oder Spierstrauch. Neben Stauden, Bäumen und Sträuchern finden sich auf der neuen Seite „allergien-im-garten.de“ auch Listen mit allergenarmen Kletterpflanzen, Balkonpflanzen, Stauden und Kräutern.

Zusätzlich bieten wir einen  Ratgeber zum Thema „Allergien im Garten“ an. Dieser kann kostenfrei angefordert werden unter: info@daab.de  oder telefonisch unter: (0 21 66) 647 88 20.