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Hühnerei-Allergie

Bei einer Hühnereiallergie reagiert der Körper auf bestimmte Inhaltstoffe, die Proteine beziehungsweise das Eiweiß. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Eigelb vertragen werden kann. Eiweiß ist hier vielmehr der Oberbegriff für eine Nährstoffgruppe.

Die Allergie-Auslöser des Hühnereis - zum Beispiel das Ovalbumin - werden teilweise durch Erhitzen zerstört. Da andere Eiweiß-Fraktionen jedoch hitzestabil sind, muss Ei in jeder Form gemieden werden. Hierzu gehören neben „nur“ Eierspeisen Produkte wie Panaden, Cremespeisen, Mayonnaise etc.

Durch ihre vielseitigen Eigenschaften werden Eier in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt:

Bei verarbeiteten Nahrungsmitteln muss das Zutatenverzeichnis studiert werden. Eiallergene können sich hinter folgenden Begriffen verstecken: Vollei, Eiklar, Eigelb, aber auch hinter Wörtern mit der Vorsilbe Ovo- . . .

In manchen Speisen vermutet man auf Anhieb kein Eiereiweiß. Daher nachfolgende Aufzählung als kleine Hilfe: Ei ist vielfach enthalten in: Fertigsalaten, panierten Gerichten, Gemüse-Fertiggerichten, Zwieback, Nudelgerichten, Speiseeis, Lebkuchen, Negerküssen, Zuckerwatte, vielen Bonbons, Saucen, Hefezopf, Semmelknödel, Frikadellen.

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