Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

Fastjekt Rückruf

In Deutschland sind folgende Chargen betroffen:

Fastjekt: Charge mit der Nummer:

  • 6FA292E (Einzelpen) Haltbarkeit bis 11/2017


Fastjekt Junior: Chargen mit der Nummer:

  • 5ED824AT (Einzelpen) Halbarkeit 05/2017
  • 5ED 824J (Doppelpack) Halbarkeit 05/2017
  • 5ED824K (Einzelpen) Halbarkeit 05/2017
  • 5ED824W(Einzelpen) Halbarkeit 05/2017
  • 6ED117D (Einzelpen) Halbarkeit 09/2017

Es sind ebenso betroffen Fastjekt ® und Fastjekt ® junior Parallelimporte (Handelsname EpiPen ® und EpiPen ® junior) der Bulkchargen 5ED824, 6ED117, 6FA292 und 6FA293. Die Chargennummer setzt sich aus den obengenannter Bulkchargennummer und ein bis zwei zusätzlichen Buchstaben zusammen.

 

Sollten Sie einen Autoinjektor aus o.g. Chargen besitzen, so können Sie diesen in der Apotheke gegen einen anderen Fastjekt umtauschen. Ein Rezept wird nicht benötigt.

In der offiziellen Stellungnahme von Meda Pharma heißt es dazu:
Die MedaPharma GmbH +CO KG veranlasst in Abstimmung mit der zuständigen Behörde einen freiwilligen Rückruf genannter Chargen des Adrenalin-Autoinjektors Fastjekt (Epinephrin) und Fastjekt Junior, 1 beziehungsweise 1 und 2 Stück Injektionslösung in einem Fertigpen (PZN 03680917, 00581250 und 09738919), in Deutschland. Dieser Rückruf erfolgt aufgrund vorliegender Berichte über zwei Auffälligkeiten bei der Aktivierung des Autoinjektors, der durch einen Defekt einer Lieferantenkomponente hervorgerufen wurde. Aufgrund dieses möglichen Defektes könnte eine erhöhte Kraft zur Auslösung erforderlich sein oder die Aktivierung fehlschlagen. Aufgetreten ist diese Auffälligkeit bei einer Charge, die nicht in Deutschland in Verkehr gebracht wurde. Die Auftretenswahrscheinlichkeit des Defekts ist äußerst selten und eine Prüfung und Analyse aller potenziell betroffenen Chargen hat keinen weiteren Autoinjektor mit einem Defekt identifiziert. Als Vorsichtsmaßnahem wurde eigenverantwortlich entschieden, den Rückruf auf genannte Chargen zu erweitern. Die relevanten Ärzte werden über einen Rote-Hand-Brief informiert