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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Pollenflug: Allergiker haben schon jetzt die Nase voll!

 /  Marina Oppermann
  • Die Spüllösung immer frisch herstellen (mit Salz oder Solelösung, je nach Hersteller).
  • Unbedingt auf das richtige Mischungsverhältnis achten. Denn: Ein zu hoher oder zu niedriger Salzgehalt kann die Nasenschleimhäute irritieren und zu unangenehmem Brennen führen. Daher sollte eine isotonische Lösung benutzt werden, die dem Salzgehalt in der Tränenflüssigkeit entspricht. Für die richtige Dosierung helfen die vorportionierten Salz-Sachets und der Dosierstrich auf der Nasendusche. Keinesfalls sollte Speisesalz verwendet werden, da hier Zusätze wie Rieselhilfen etc enthalten sein können!
  • Unbedingt warten, bis sich das Salz ganz aufgelöst hat. Wer schon mal einen Krümel Salz in der Nase hatte, weiß wie unangenehm das brennt!
  • Jetzt kann es losgehen! Bei der Anwendung ist es am wichtigsten den Kopf leicht zur Seite zu neigen und den Mund ganz weit zu öffnen, damit sich das Gaumensegel schließt und die Salzlösung durch die Nase fließt - und nicht durch den Rachen in den Mund.
  • Wer sich unsicher ist, kann auf der Homepage einiger Herstellern Videos dazu anschauen oder auf den einschlägigen Videoportalen.
  • Die Nasendusche sollte nach Gebrauch ausgespült werden und zwischen den Anwendungen trocknen können, damit sich dort keine Krankheitskeime sammeln.

 

Tipp: Die Nasenspülung macht besonders am Abend Sinn: Die  Allergene, die sich den Tag über in der Nase gesammelt haben, werden herausgespült- und es geht mit einer pollenfreien Nase ins Bett.
Nasenduschen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen in Drogeriemärkten und Apotheken.
Nasenspülungen ersetzen keine medikamentöse Therapie- aber sie können diese gut ergänzen.