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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Pollenallergie ernst nehmen!

 /  Marina Oppermann

Jetzt geht es wieder los: Tränende, juckende Augen, Niesen und Naselaufen. Nach den Hasel- und Erlenpollen fliegen nun auch die Birkenpollen bereits in einigen Regionen.
„Tapfer“ sein und die Beschwerden „aushalten“?
Das ist keine gute Idee. Denn das Risiko für Folgeerkrankungen einer unbehandelten Pollenallergie, wie das allergische Asthma, ist hoch.
Und es lässt sich einfach verringern.
Allergien sind gut behandelbar und sollten auch behandelt werden. Auch wenn sie nur saisonal oder nur über kurze Zeiträume auftreten, zum Beispiel in der Birkenpollenzeit.

Die Beschwerden „rutschen“ eine Etage tiefer

Aus einem „Heuschnupfen“ mit Fließschnupfen und tränenden Augen kann sich ein allergisches Asthma entwickeln.
Bereits das unangenehme Jucken am Gaumen oder im Rachen, das einige Pollenallergiker kennen, ist bereits ein Hinweis auf den sogenannten „Etagen-Wechsel“.
Die Beschwerden „rutschen“ von Nase und Augen eine Etage tiefer, in die unteren Atemwege. Dies kann sich auch mit einem Druck- oder Enge-Gefühl im Brustkorb bemerkbar machen.

Durch die angemessene Behandlung der Symptome, zum Beispiel mit Antihistaminika in Form von Tabletten, Nasenspray oder Augentropfen oder anderen geeigneten Medikamenten,  können die akuten Beschwerden gut gelinder werden.
Langfristig sollte am besten eine Therapie mit Hilfe der sogenannten Hyposensibilisierung erfolgen, durch die einer Verschlimmerung der Beschwerden vorgebeugt werden kann. Weitere Informationen zur Hyposensibilisierung finden Sie hier.

Allergien sollten ärztlich abgeklärt werden, am besten von einem Allergologen. Er verfügt über das notwendige Fachwissen für eine gesicherte Diagnose und die Auswahl einer angemessenen Therapie.
Denn auch die Behandlung mit einem nicht passenden Medikament, das eventuell keine oder eine zu geringe Wirkung zeigt, kann ebenso zur langfristigen Verschlimmerung der Beschwerden beitragen, wie das Ignorieren der Beschwerden.
Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst- und werden Sie aktiv!

 

Sie haben bereits Antihistaminika-Präparate ausprobiert und erfahren keine oder nicht genügend Linderung?
Dann finden Sie hier hilfreiche Informationen