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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Darmgesundheit Laktose, Gluten & Co

 /  Sonja Lämmel

Darmgesundheit oder gestresster Darm sind nur einige Begriffe, die aktuell immer häufiger in den Medien auftauchen. Nicht zuletzt durch entsprechende „Bestseller“ hat es das Thema aus der Tabuecke in die Medien geschafft.

Doch was steckt dahinter? Schaut man sich die Verkaufszahlen entsprechender „darmgesunder“ Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel an, könnte man meinen, der Darm ist das Geschäftsmodell des Jahrzehnts. Laktosefreie- oder glutenfreie Produkte, Protiotika für darmgesunde Ernährung oder die neue FODMAP-Diät. Das Geschäft mit dem Darm blüht, doch die Betroffenen bleiben dabei auf der Strecke. Denn es gibt sie nicht, die einheitliche Ernährungsform oder das generelle Heilmittel für die Darmpatienten.

Das WAS, WANN und WIE der Ernährung

Ist der Darm in Unruhe macht sich das durch Verdauungsprobleme bemerkbar. Festsitzende Blähungen (Meteorismus), Schmerzen, wechselnde Stühle, Verstopfung (Obstipation) oder Durchfall (Diarrhoe) können die Folge sein. Die Ursachen sind vielfältig. Bevor jedoch teure und belastende Untersuchungen durchgeführt werden, lohnt es sich immer, erstmal die Lebensumstände und die Ernährung unter ernährungsphysiologischen Aspekten unter die Lupe zu nehmen. Denn unser Darm reagiert auf die Art und Weise der Nahrungsaufnahme. Das WANN, WIE und WAS der Ernährung beeinflusst eine gute Darmfunktion, also eine ausreichende Resorption der Nährstoffe und eine funktionierende Verdauung. Mit dieser Ernährungsumstellung sollte jeder Mensch mit Verdauungsbeschwerden anfangen, bevor direkt an eine Erkrankung gedacht wird.