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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Begleiterkrankungen Können das Asthma verschlechtern

 /  Marina Oppermann

Schwedische Forscher untersuchten dazu fast 35.000 anonymisierte Daten von Asthma-Patienten.
Es stellte sich heraus: Die Häufigkeit von akuten Verschlechterungen und Asthmaanfällen nimmt mit dem Alter zu. Ab einem Alter von 65 Jahren hatten 62 Prozent der Patienten drei oder mehr Begleiterkrankungen.

Welche typischen Begleiterkrankungen können bei Asthma-Patienten auftreten?

Zu den Begleiterkrankungen bei Asthma gehören

  • akute Infektionen der oberen Atemwege
  • häufig durch Allergien bedingte entzündete Augenbindehäute und/oder Nasenschleimhäute (Heuschnupfen), Nasennebenhöhlen (Rinosinusitis)
  • Schleimfluss aus dem Nasen-Rachenraum in die unteren Atemwege (Post nasal drip syndrom)
  • akute Infektionen der unteren Atemwege (z.B. Lungenentzündungen)
  • Rückfluss von saurem Mageninhalt (Gastroösophagealer Reflux)
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Atemstillstände während des Schlafs (Schlaf-Apnoe)
  • chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD)
  • Koronare Herzkrankheiten
  • Bluthochdruck oder Herzschwäche
  • Typ-2-Diabetes
  • Stoffwechselerkrankungen
  • aber auch Angststörungen und Depressionen

Begleiterkrankungen behandeln!

Bei allergischem Asthma gilt: Allergieauslöser, wenn möglich, vermeiden bzw. die allergischen Beschwerden durch eine entsprechende Behandlung gut lindern! Begleiterkrankungen müssen immer so gut wie möglich behandelt werden, damit sie das Asthma nicht negativ beeinflussen.

Als DAAB-Mitglied beraten wir Sie individuell und ausführlich.