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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Das ist neu: Handelsverbot für Götterbaum

 /  Marina Oppermann

Der Götterbaum (Ailanthus altissima) ist für viele nicht mehr unbekannt. Er vermehrt sich zunehmend in wärmeren Regionen Deutschlands, in Städten oder an Autobahnen. Er kann heimische Pflanzen verdrängen. Das wird als „invasiv“ bezeichnet. Aktuell besteht nun ein absolutes Handelsverbot.
 

Das Bittereschengewächs blüht als sommergrüner Laubbaum im Juni/Juli mit weißen Blütenrispen. Der Baum ist insektenblütig. Die Pollen können aber auch durch Wind in der Nähe blühender Bäume in der Luft vorkommen und unter Umständen allergische Reaktionen auslösen.
In Deutschland steht der Götterbaum aber als Pollenallergieauslöser bisher nicht im Vordergrund.
Es wird jedoch vor allergischen Hautreaktionen durch den Stoff Ailanthin in Rinde und Blättern gewarnt. Bei Baumarbeiten mit dem Götterbaum sollten daher Handschuhe und Schutzkleidung getragen werden. Keimlinge sollen im Jungstadium mitsamt der kompletten Wurzel ausgezogen werden.
Pflanzenteile bitte nicht in den Kompost geben!!!
Fällt man ihn, treibt er schnell wieder stark aus. Im Herbst werden viele Samenstände durch denWind abgerissen und weit verbreitet. Der Götterbaum vermehrt sich zusätzlich durch Wurzelausläufer. Noch kürzlich wurde er zur Anpflanzung für die Klimaanpassung als wärmeverträglicher Baum im öffentlichen Grün empfohlen.