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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Aufgepasst! Asthma und kalte Luft

 /  Marina Oppermann

Die morgendliche Kälte kann sehr knackig sein. Daran sollten Patienten mit empfindlichen Atemwegen denken, wenn Sie sehr früh unterwegs sind. Beim Ausführen des Hundes, dem Morgenspaziergang oder auf dem Weg zur Arbeit kann ein Schal als guter Schutz empfindliche Atemwege schützen. Wenn man in ihn hinein atmet, hilft er dabei, die Atemluft besser zu erwärmen.

Nicht nur kalte Luft kann das empfindliche Bronchialsystem eines Asthmatikers reizen, auch starke Winde sowie Nebel oder schnelle, starke Temperaturänderungen können problematisch sein. Wenn man etwa von beheizten Räumen in die kalte Winterluft wechselt, kann eine Zwischenstation in einem kühleren Raum hilfreich sein. Ist die Raumluft sehr trocken und die Luftfeuchtigkeit zu gering (unter 35%), kann dies ebenfalls die Atemwege reizen.

Ein weiteres Problem im Winterhalbjahr sind Erkältungs- und Grippeviren. Für Asthmatiker wird die saisonale Grippeschutzimpfung und die Impfung gegen Pneumokokken empfohlen. Letztere lösen bakterielle Lungenentzündungen aus.
Zur Vorbeugung gegen Infekte am besten regelmäßig die Hände gut waschen und auf eine vitaminreiche Ernährung achten.
Auch moderater Sport stärkt die Abwehrkräfte. Welches Training individuell empfehlenswert ist, sollten Patienten mit ihrem Arzt besprechen.

Weitere Informationen zum Thema Atemwege erhalten Sie als Mitglied des DAAB durch unser Beratungsteam.