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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Unser Quarantäne-Brot: Backen ohne Mehl

 /  Marina Oppermann

Da die meisten in diesen Tagen mehr Zeit Zuhause verbringen, haben wir uns  für ein etwas aufwendigeres Brot entschieden,  das ohne herkömmliches Mehl daherkommt.
Für das Quarantäne-Brot müssen insgesamt etwa drei Tage eingeplant werden, da der Hefeteig zwei Tage lang gehen muss.

Zutaten:

  • 700 g fein gemahlener Reis
  • ½ Würfel Hefe
  • 50 g Honig
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 300 g fein gemahlene Hirse
  • 300 g fein gemahlener Buchweizen
  • 2 EL Haferkleie
  • 1 TL Fenchelsaat oder einen Teebeutel Fencheltee
  • 1 EL gemahlener Koriander
  • Jodsalz
  • 1 Päckchen Backpulver

Am ersten Tag werden 350 g Reismehl in eine große Schüssel mit Deckel gegeben. Die Hefe wird darüber gebröselt, Honig und Zuckerrübensirup dazu gegeben und alles mit einem Liter lauwarmen Wasser gut vermischt. Die Schüssel wird nun abgedeckt und 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Sie können diesen Vorteig auch über Nacht im Backofen ohne Temperatur stehen lassen. Einfach das Licht im Backofen eingeschaltet lassen- diese kleine Wärmequelle reicht vollkommen aus.  
Am zweiten Tag werden die restlichen 350 g Reismehl unter den Vorteig gerührt. Danach muss er weitere 12 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen.
Am dritten Tag werden die restlichen Mehle zusammen mit der Haferkleie, den Fenchelsamen, dem Koriander sowie 2 gestrichenen Esslöffeln Salz, das Backpulver und  50 g lauwarmes Wasser unter den Vorteig gemischt.
Eine Kastenform (etwa 34 cm) mit Backpapier auskleiden. Den Teig hineinfüllen, glatt streichen und die Oberfläche des Teiges mit einem Messer längs ca. 1 cm tief einschneiden. Die Backform mit einem Tuch abdecken und den Teig weitere 2 Stunden gehen lassen.
Im Anschluss daran das Brot auf die unterste Schiene des kalten Backofens (!)  stellen und ca. 30 Minuten bei 240°C Ober-/Unterhitze backen. Danach die Temperatur auf 170°C zurückschalten und das Brot für weitere  70 Minuten backen.
Vor dem Anschneiden gut auskühlen lassen.

Das Ergebnis:

Das Brot hat eine feste, dunkelbraune Kruste ausgebildet. Es lässt sich schwer schneiden. Das Innere des Brotes ist hellbraun und feinporig. Das Brot ist feucht und hat eine „fluffige“ Konsistenz, der Geschmack ist herzhaft und leicht nussig. Der Fenchel ist besonders im Nachgeschmack intensiv.

Unser Tipp: Beim ersten Mal aus dem Teig zwei Brote herstellen, eines mit und eines ohne Fenchelsamen. So kann jeder selbst probieren, welche Variante schmeckt!