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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Kontaktekzem: Allergien auf Hautpflegeprodukte

 /  Marina Oppermann

Kontakt-Allergien sind weit verbreitet: 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung in Deutschland reagieren allergisch auf Kontaktallergene. Die Inhaltsstoffe von Kosmetika und speziell die Duftstoffe stehen dabei auf den vorderen Plätzen der Auslöser. Beim Duschen, Zähneputzen, Haarstyling, bei der Hautpflege, beim Schminken oder auch beim Sonnenschutz greifen wir selbstverständlich auf das breite Sortiment der reinigenden, pflegenden und dekorativen Produkte zurück.

Wenn diese Produkte gut vertragen werden, ist nur das Ergebnis wichtig. Rufen sie jedoch Allergien hervor, beginnt die Suche nach verträglichen Alternativen.
Bei Allergien auf kosmetische Produkte handelt es sich in der Regel um Kontaktallergien vom verzögerten Typ IV (Spätreaktion). Die Symptome sind Hautrötungen, Juckreiz, Hautschuppungen, Bläschen und/oder Brennen. Die allergische Reaktion ist auf den Hautbereich begrenzt, der einen direkten Kontakt mit dem problematischen Stoff hatte. Wird der Kontakt vermieden, heilt ein allergisches Kontaktekzem in der Regel vollständig ab. Dabei sind die Informationen im Allergiepass besonders wichtig.
Durch die Kennzeichnung der Inhaltsstoffe auf der Produktverpackung können Allergiker die für sie problematischen Stoffe mit ihrem Allergiepass abgleichen. „Hier liegt allerdings die Tücke im Detail. Die Kennzeichnung der Inhaltsstoffe ist nicht für jeden Betroffenen verständlich; die Allergieauslöser auf den Verpackungen zu identifizieren nicht für jeden möglich. Es bedarf Übung und Übersetzungshilfen“, so Dr. Silvia Pleschka Expertin des DAAB.

Gerade der Einkauf von Kosmetika und Pflegeprodukten stellt viele Kontaktallergiker täglich vor eine Herausforderung. Dr. Silvia Pleschka aus Berlin macht mit der Kosmetik-Kennzeichnung bekannt und informiert über Duftstoffe als Allergieauslöser beim ersten Online-Allergietag des DAAB am 21. Juni 2020 in der Late Night-Session „Rund um die Haut“ ab 19 Uhr.
Seien Sie dabei und melden Sie sich für den Online-Allergietag am 21. Juni jetzt an!
www.allergietag-online.de
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