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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Empfehlungen: Behandlungsplan bei Neurodermitis

 /  Marina Oppermann

Die meist als Neurodermitis bezeichnete atopische Dermatitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Die mit einem quälenden, anfallartigen Juckreiz gekennzeichnete Erkrankung kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.
Allergien - zum Beispiel auf Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Lebensmittel - sind nur ein Auslöser von vielen. Auch mechanische Reize, Klima, Infekte, Impfungen und weitere Faktoren können einen Neurodermitis-Schub begünstigen.

Bei über der Hälfte der Betroffenen beginnt die Erkrankung innerhalb des ersten Lebensjahres und stellt die Familien auf eine harte Probe. Juckreizattacken tagsüber und schlaflose Nächte belasten das Familienleben.
"Neurodermitis ist eine vielschichtige Erkrankung und muss entsprechend behandelt werden“, so Sonja Lämmel, Ernährungswissenschaftlerin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB). "Neben der konsequenten Pflege und entzündungshemmenden Behandlung der Haut sind Maßnahmen zur Juckreizlinderung, Allergenvermeidung, Entspannung und eine individuelle Beratung der Patienten sowie der Familien notwendig", so Lämmel weiter.
Auch Erwachsene leiden unter dem Krankheitsbild, das durch den quälenden Juckreiz gekennzeichnet ist. Um den Hauterscheinungen effektiv vorbeugen zu können, ist es wichtig, die persönlichen Auslöser zu kennen und zu meiden sowie eine konsequente Hautpflege umzusetzen.

Wie solch ein Behandlungsplan aussieht und welche neuen Behandlungsoptionen den Patienten zur Verfügung stehen, stellt Dr. Alexander Zink von der TU München in seinem Vortrag „Behandlungsplan der Neurodermitis“ beim Online-Allergietag um 19.45 Uhr vor.

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