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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Corona: Ist das Asthma gut therapiert?

 /  Marina Oppermann

Für Menschen mit allergischem Asthma sind Atemwegsbeschwerden Teil ihrer Erkrankung. Doch die Corona-Pandemie sorgt für große Verunsicherung, wenn Symptome wie Husten, Heiserkeit, oder Kurzatmigkeit auftreten. Sofort steht der Gedanke im Raum, es könne sich womöglich um Anzeichen einer Corona-Infektion handeln. Expertinnen und Experten lieferten am Lesertelefon des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) die Antworten.

Woran erkenne ich, ob mein Asthma gut therapiert ist?

Anja Schwalfenberg: Indem Sie selbstkritisch betrachten, wie gut ihre Symptome unter Kontrolle sind: Erwachsene Patienten sollten in den zurückliegenden vier Wochen nicht häufiger als zweimal pro Woche tagsüber Atemwegsbeschwerden wie Husten, pfeifende Atemgeräusche oder eine Brustenge gehabt haben. Sie sollten auch nicht in der Nacht durch Asthma-Beschwerden erwacht sein. Das Bedarfsspray zur Erweiterung der Bronchien bei Atemnot darf nicht zu häufig angewendet werden und die Aktivität der Patienten sollte durch das Asthma nicht eingeschränkt sein. Trifft auch nur einer dieser Punkte nicht zu, ist eine ärztliche Rücksprache zu empfehlen, um zu klären, ob die Behandlung optimiert werden kann.

Dipl.-Biologin Anja Schwalfenberg: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Beratungs-Team des Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V.

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