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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Mythen und Irrtümer: „Ich bin zu alt für eine Hyposensibilisierung“

 /  Marina Oppermann

Auch im fortgeschrittenen Alter kann man eine Hyposensibilisierungsbehandlung machen. Früher lag die Grenze für die Durchführung einer spezifischen Immuntherapie bei etwa 50 Jahren. Inzwischen gilt das nicht mehr, solange das Krankheitsbild des Patienten für eine Hyposensibilisierung geeignet ist.

Spezifische Immuntherapie, Desensibilisierung, Hyposensibilisierung, Allergenspezifische Immuntherapie. Diese Begriffe bezeichnen alle das Gleiche: Dem Allergiker wird sein Allergen in steigender Dosierung, über Tabletten, Tropfen oder Spritzen verabreicht, um den Körper so daran zu gewöhnen.

Die einzige ursächliche Therapie!

Wichtig zu wissen: Die Hyposensibilisierung ist bisher die einzige ursächliche Behandlungsmöglichkeit einer Allergie!
Ziele der Therapie sind

  • eine Linderung der Beschwerden
  • eine Minderung des Medikamentenverbrauchs
  • eine Senkung des Asthmarisikos

Bei einem Heuschnupfen besteht die Gefahr, dass ein allergisches Asthma entsteht. Daher hofft man, durch einen frühzeitigen Einsatz dieser Behandlung, das Risiko für ein allergisches Asthma zu senken. Auch bei anderen Allergien zum Beispiel auf Hausstaubmilben, aber auch bei Insektengiftallergien kann die Hyposensibilisierung sehr hilfreich sein.

1997 wurde die Spezifische Immuntherapie, neben der Allergenvermeidung, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als einzige ursächliche Behandlung von allergischen Erkrankungen anerkannt.

Vor dem Beginn steht eine genaue Diagnostik!

Die Ursache der Allergie angehen!

Allzu häufig wird ein Heuschnupfen leider noch immer verharmlost und nicht rechtzeitig gut behandelt.

Fazit: Durch die Hyposensibilisierung sollen die allergischen Beschwerden gelindert, der Medikamentenverbrauch reduziert und  das Asthmarisiko gesenkt werden.
Gehen Sie die Behandlung Ihrer Allergie aktiv an!
Weitere Informationen zur Hyposensibilisierung finden Sie hier

Haben Sie Fragen? Dann lassen Sie sich als DAAB-Mitglied von unserem Experten-Team beraten!