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Schnelle Hilfe bei Heuschnupfen - Augentropfen

Unsere Tipps: Schnelle Hilfe bei Heuschnupfen

 /  Marina Oppermann

Juckende Augen, Niesattacken und die Nase läuft: Das sind die typischen Symptome einer Pollenallergie. Zur Behandlung von akuten allergischen Symptomen stehen Ihnen antiallergische Medikamente in Form von Nasenspray, Augentropfen und Tabletten zur Verfügung. Sie bringen meist schnelle Hilfe, indem sie dafür sorgen, dass die allergische Reaktion im Körper nicht ablaufen kann. 

Haben Sie nur leichte Beschwerden und die Behandlung mit diesen Mitteln zeigt eine gute Wirksamkeit, kann dies die einzige Akut-Therapie bleiben. 
Antihistamin-Tabletten sind bei leichten bis mittelstarken nasalen Beschwerden gut, bei schweren Verläufen jedoch weniger wirksam. Hier ist ein kortisonhaltiges Nasenspray das Mittel der ersten Wahl. Sprechen Sie Ihren Allergologen darauf an. 

Hinweis: Eine Kombination aus Antihistamin-Tablette und kortisonhaltigem-Nasenspray zeigt meist keine bessere Wirksamkeit als das Nasenspray allein. 

Wenden Sie die Medikamente in der Pollensaison regelmäßig gemäß der Packungsbeilage an. Der Pollenflug dauert meist länger, als man es sich wünscht. So kommen Sie beschwerdeärmer durch diese Zeit.
Abschwellende Nasensprays, die bei Erkältungen eingesetzt werden, sind zur Behandlung einer Allergie nicht geeignet.

 Vermeiden Sie Antihistamin-Tabletten der ersten Generation. Sie machen meist müde. Viele neuere, gut verträgliche und nebenwirkungsarme Präparate sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Krankenkassen erstatten die Kosten bei Kindern bis zum zwölften Lebensjahr und bei Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen bis zum 18. Lebensjahr.
Viele hilfreiche Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter 
https://www.daab.de/allergien/wichtig-zu-wissen/behandlung/allergietherapie/

Bei Fragen rund um die Allergie-Behandlung berät Sie der DAAB als Mitglied individuell telefonisch oder per Mail. 

Sie sind noch kein DAAB-Mitglied? Für eine Erstberatung können Sie sich an die Allergie-Hotline wenden: Fon 0 21 66 / 64 788 – 88 vom Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr.

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