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Gegen trockene Augen: Unsere Pflegetipps

Gegen trockene Augen: Unsere Pflegetipps

 /  Marina Oppermann

Um das Sehvermögen nicht zu beeinträchtigen, sollten wird unsere Augen gut pflegen.
Was Sie bereits morgens beim Aufstehen, über den Tag verteilt und abends tun können, um trockenen Augen vorzubeugen, erfahren Sie hier.

„Schlafsand“ am Auge ist natürlich 

Während wir schlafen können wir nicht blinzeln. Dann sammelt sich Tränenflüssigkeit an den Augenrändern und trocknet während der Nacht. Aus Zell-, Sekret- und Staubteilchen entstehen kleine Krümel, der „Schlafsand“. Er befindet sich meist überwiegend an den inneren Augenwinkeln. Das ist die Folge eines ganz natürlichen Reinigungsprozesses an der Augenoberfläche. 
Der „Schlafsand“ sollte nicht mit den Händen aus den Augen gerieben, sondern lieber mit sauberem Wasser weggewaschen werden. Fasst man sich mit den Händen ans Auge, können Keime auf die Augenoberfläche geraten. Eine Augenbindehautentzündung mit Schleim- und Eiterabsonderungen kann die Folge sein.

Tränenflüssigkeit schützt das Auge

Die Tränenflüssigkeit wird ständig gebildet und besteht aus Wasser, Eiweißstoffen, Salzen, Fetten und Kohlenhydraten. Dieser Tränenfilm wird mit jedem Lidschlag neu auf dem Auge verteilt und reinigt, schützt und ernährt die Augenoberfläche. Wenn wir nicht schlafen, fließt die Tränenflüssigkeit über die sogenannten Tränenpünktchen im inneren Augenwinkel in den Tränenkanal ab. 

Gähnen gegen trockene Augen

Trockene Augen können auch durch trockene Luft in geheizten Räumen, Klimaanlagen oder durch langes Arbeiten am Computerbildschirm hervorgerufen werden. Bei der Computerarbeit sind natürlich regelmäßige Pausen hilfreich. Zusätzlich können bewusst häufiges Blinzeln und Gähnen helfen. Beim Blinzeln wird die Tränenflüssigkeit immer wieder auf dem Auge verteilt und das Gähnen regt die Produktion der Tränenflüssigkeit an. Außerdem sind Blicke in die Ferne, regelmäßiges Lüften, ein Spaziergang an der frischen Luft und ausreichendes Trinken zu empfehlen. Bei Kontaktlinsenträgern können die Linsen die Benetzung der Augenoberfläche mit der Tränenflüssigkeit behindern. Eine gute Kontaktlinsenhygiene ist sehr wichtig. Bei Rötungen, Schmerzen am Auge oder Änderungen der Sehschärfe sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen. 

Müdigkeit senkt Aktivität der Tränendrüse

Wenn man müde ist, lässt auch die Aktivität der Tränendrüse nach, es wird weniger Tränenflüssigkeit produziert. Man kann dann ein Trockenheitsgefühl oder auch einen Juckreiz empfinden und möchte sich die Augen reiben. Gegen die Müdigkeit hilft aber nur ausreichend Schlaf, das Reiben bringt keine Besserung. 

Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter trockenen Augen. In diesen Fällen sollte augenärztlich geklärt werden, ob genügend Tränenflüssigkeit gebildet wird bzw. ob die Zusammensetzung des Tränenfilms gestört ist. Fehlt die äußere, ölige Schicht des Tränenfilms, kommt es zu einer schnellen Verdunstung. Die Augen trocknen schnell aus, es kommt zu Irritationen. Bei trockenen Augen sind sogenannte Tränenersatzmittel gefragt. Das sind Augentropfen, -gele oder -salben, die die Tränenflüssigkeit ersetzen und so die Beschwerden lindern. Bestehen starke Beschwerden können auch entzündungshemmende Medikamente notwendig sein.

Quelle: Modifiziert nach Pressemitteilung Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V 15.09.2021 und Informationen unter www.augeninfo.de

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