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Genderaspekte bei Asthma - Warum Frauen stärker erkranken

Genderaspekte bei Asthma Warum Frauen stärker erkranken

 /  Marina Oppermann

An der chronischen Atemwegserkrankung Asthma bronchiale erkranken Frauen häufiger als Männer und auch der Schweregrad ist –insgesamt gesehen- höher als bei Männern. Dies berichtete vor Kurzem die medizinische Fachzeitschrift „Allergologie“. 

Die geschlechterspezifischen Unterschiede beim Asthma bronchiale bestehen auf vielen Ebenen. Vor allem bei Botenstoffen innerhalb und außerhalb der Zellen, in der Struktur der Organe und bei der Funktion der Lunge. Besonders weibliche Sexualhormone machen dabei einen Unterschied. Testosteron als männliches Hormon hat vor Asthma schützende Effekte.

Bei Kindern bis zum 10. Lebensjahr leiden zunächst Jungen häufiger unter Allergien und Asthma. Geschlechtsreife und Pubertät sorgen für eine vermehrte Ausschüttung der Sexualhormone. Bei Mädchen und jungen Frauen steigt dann mit dem Östrogen die Allergiehäufigkeit an. Durch die Östrogene sollen die Entzündungszellen wie die sogenannten Mastzellen empfindlicher auf Allergene reagieren.
Bei Mädchen im Kindesalter ist außerdem Übergewicht mit einer höheren Anfälligkeit für Asthma verbunden.  

Frauen im vierten bis sechsten Lebensjahrzehnt und um die Menopause herum leiden an höheren Asthma-Schweregraden und häufiger an schwer behandelbarem Asthma (Kortikoidresistentes Asthma) 

Im höheren Alter nehmen die geschlechtsbezogenen Unterschiede ab.  

Um diese Erkenntnisse für eine bessere Behandlung der Atemwegserkrankung zu nutzen ist weitere Forschung notwendig. 
Zusätzliche interessante Informationen und wertvolle Tipps finden Sie in unserer Asthma-Welt

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