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Birkenpollen rückläufig

Birkenpollen rückläufig Viele Pollenarten in der Luft

 /  Tina Christiansen

Die Birkenpollensaison ist noch im vollen Gang, jedoch geht die Pollenbelastung in manchen Regionen bereits zurück. Zudem können zusätzlich auch Eschen-, Eichen-, Platanen-, Rotbuchen- und leider auch schon die ersten Gräserpollen die Belastung für Allergiker erhöhen. Die Folge sind typische Heuschnupfenbeschwerden wie tränende, juckende Augen, Niesen, eine verstopfte Nase. Pollenallergiker spüren häufig sehr schnell, wenn die individuelle Pollensaison wieder startet und sollten sich für die zunehmende Pollenbelastung wappnen. 

Zu Hause bleiben oder ab in die Sonne?

Natürlich ist das Meiden der Pollen und damit das zu Hause bleiben eine sehr gute Idee. Für viele Menschen ist aber der langersehnte Aufenthalt auf Balkon und Terrasse oder ein Spaziergang in freier Natur bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sehr verlockend. Wichtig ist es, sich so gut wie möglich zu schützen und an geeignete Medikamente zu denken.

Bitte die Medikamente nicht vergessen

Allergiker sollten auf jeden Fall an die Einnahme entsprechender antiallergischer bzw. antientzündlicher Medikamente denken. Durch die angemessene Behandlung der Symptome, zum Beispiel mit Antihistaminika in Form von Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen können die akuten Beschwerden schnell gut gelindert werden. 
Dabei ist zu beachten, dass Anti-Schnupfensprays nicht auf Dauer für die Behandlung geeignet sind, sondern hierfür antiallergische Nasensprays benötigt werden. 

Hyposensibilisierung? Eine gute Idee!

Langfristig sollte bei gängigen Auslösern wie z.B. der Birke am besten eine frühzeitige Therapie mithilfe der sogenannten Hyposensibilisierung erfolgen, durch die einer Verschlimmerung der Beschwerden vorgebeugt werden kann. So soll auch die Einnahme der Medikamente verringert und das Risiko für die Entwicklung eines allergischen Asthmas gesenkt werden. 

Asthma: Alles unter Kontrolle! 

Aus einem Heuschnupfen kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Patienten mit einem allergischen Asthma müssen mit ihren anti asthmatischen Medikamenten gut eingestellt sein. Das Asthma muss gut kontrolliert sein. Bei bestehenden Pollenallergien sollte im Zweifelsfall eine ärztliche Rücksprache erfolgen, um zu klären, ob die Medikamente in der Dosierung in der Pollensaison angepasst werden sollten.

Masken für Pollenallergiker

Und die Vermeidungsstrategie kann durch den Aspekt der aktuell diskutierten Mundschutzmasken auch für Pollenallergiker noch erweitert werden. Steht keine Mundschutzmaske zur Verfügung, kann ein um Mund und Nase gewickelter Schal oder Loop-Schal die Pollen etwas besser auf Abstand halten. Eine selbst genähte Mund-Nasen-Maske kann auch für die Pollensaison ein sinnvoller zusätzlicher Schutz sein. In dieser Saison werden Pollenallergiker damit auch nicht auffallen. Enganliegende Sonnenbrillen können die Augenpartie zusätzlich schützen. 

Allergieverdacht? 

Allergien sollten ärztlich abgeklärt werden, am besten von Allergologen. Sie verfügen über das notwendige Fachwissen für eine gesicherte Diagnose und die Auswahl einer angemessenen Therapie. Denn auch die Behandlung mit einem nicht passenden Medikament, das eventuell keine oder eine zu geringe Wirkung zeigt, kann ebenso zu einer langfristigen Verschlimmerung der Beschwerden beitragen, wie das Ignorieren der Beschwerden.

In unserer Allergiewelt finden Sie viele weitere Informationen und richtig gute und hilfreiche Tipps. 

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