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Neurodermitis: Richtig gecremt?

Neurodermitis Richtig gecremt?

 /  Tina Christiansen

Wir hören oft Klagen darüber, dass die eine oder andere Creme und/oder Salbe keinen Erfolg zeigt. Gerade bei der Nutzung von Cortison-Salben sehen Eltern schnell ein Therapieversagen. Woran das liegen kann, lesen Sie in dem folgenden Beitrag.

Fehler beim Eincremen

Dr. Jin Ho Chong vom Raffles Children's Centre in Singapur weist laut Medical Tribune darauf hin, dass bei der Behandlung der Neurodermitis auch ein Fehler beim Eincremen vorliegen kann. Aus Angst vor Nebenwirkungen tragen einige Eltern Cortison-Präparate zu dünn, zu selten oder nicht lange genug auf. Dabei würde ein korrekter und umsichtiger Einsatz Nebenwirkungen unwahrscheinlich machen.
Sein Tipp:
Soviel Salbe oder Creme auf der Haut verteilen, bis eine ununterbrochen glänzende Schicht zu sehen ist. Nach spätestens fünftägiger Behandlung müsste laut des Experten eine deutliche Verbesserung der Haut zu sehen sein, vorausgesetzt die Stärke des Kortikoids stimmt.

Welchen Wirkstoff wofür und wie lange?

Klasse-I-Wirkstoffe kämen eher für sehr junge Patient:innen und bei großflächigen Ekzemen auf dünner Haut, wie etwa im Gesicht zum Einsatz.
Stärker wirksame Präparate würden bei akuten, ausgeprägten Ekzemen und Flächen auf dickerer Haut, wie beispielsweise Handflächen angewendet.
Die Anwendung sollte so lange genutzt werden, bis die Haut nicht mehr gerötet erscheint und der Juckreiz verschwunden sei.
Bei immer wiederkehrenden Ekzemen gilt es, die Auslöser und Verstärker zu finden.

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Hier finden Sie wertvolle Tipps bei Juckreiz und viele andere hilfreiche Informationen:
https://www.neurodermitis-campus.de/

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