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Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V.

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Das aktuelle Thema

Sonniger Genuss
mit Kontaktallergien

Rund 15 Prozent der Bevölkerung leidet unter Kontaktallergien, zu deren Auslösern auch Inhaltsstoffe von Kosmetika und Sonnenschutzmitteln gehören. Die häufigsten Auslöser sind Duftstoffe, Konservierungsmittel und Emulgatoren.

 

Da Kontaktallergien nicht heilbar sind, ist das Meiden der problematischen Auslöser für die Betroffenen die einzige Möglichkeit. „Bis heute weiß man nur wenig darüber, warum an sich harmlose Inhaltsstoffe in Kosmetika auf einmal das Immunsystem in Aufruhr versetzen“, betont Silvia Pleschka, Diplom-Chemikerin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes. „Aber wenn die Haut juckt, schuppt, sich rötet und nicht heilt“, so Pleschka weiter, „sollte umgehend medizinisch abgeklärt werden, ob eine Allergie vorliegt. Die Auslöser zu identifizieren, hat dabei höchste Priorität“.

 

Damit der Verbraucher beim Kauf nicht stundenlang Inhaltsstoffe studieren muss, hat der Deutsche Allergie- und Asthmabund einen neuen Ratgeber „Bewusster leben mit Kontaktallergien“ erstellt. Der Kontaktallergiker erhält mit dem neuen Ratgeber eine praktische „Übersetzungshilfe“, die ihm ermöglicht, durch einen Vergleich der Angaben im Allergiepass mit der INCI-Deklaration (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) der Inhaltsstoffe in Kosmetika relevante Allergene im Produkt zu identifizieren, beziehungsweise für ihn verträgliche Produkte zu erkennen. Gleichermaßen bietet ein „Allergiekompass“, der Bestandteil des Ratgebers ist, die Möglichkeit, als Einkaufshilfe genutzt zu werden.

 

Der 36-seitige Ratgeber „Bewusster leben mit Kontaktallergien“ ist kostenfrei erhältlich beim Deutschen Allergie- und Asthmabund unter 0 21 61 – 81 49 40 oder per Email unter info@daab.de.

 


Tipps für das gesunde Sonnenbad

  • Nach einer langen Sonnenabstinenz braucht Ihre Haut Zeit, um sich an die Sonne zu gewöhnen. Beginnen Sie mit kurzen Sonnenbädern von fünf bis zehn Minuten, die nicht in der prallen Sonne stattfinden.

  • Ein Vorbräunen auf der Sonnenbank bringt keinen sicheren Schutz, denn in Sonnenstudios werden meist nur UV-A-Strahlen eingesetzt, der Haut fehlt die schützende Hautverdickung. Auch vorgebräunte Haut muss durch Sonnenschutzmittel geschützt werden.

  • Meiden Sie die pralle Mittagssonne, nutzen Sie den Schatten.

  • Schützen Sie Ihre Haut bei intensivem Kontakt mit Sonnenschutzmitteln, die Ihrem Hauttyp entsprechen. Helle, sonnenentwöhnte Haut benötigt einen hohen Lichtschutzfaktor LSF 20 und mehr, bei brauner Haut (mediterraner Typ) reichen niedrige Lichtschutzfaktor (z.B. LSF 10).

  • Tragen Sie Sonnencremes großzügig auf und vergessen Sie nicht Ohrmuscheln, Schultern, Nacken, Hand- und Fußrücken.

  • Durch Baden oder Schwitzen können Sonnenschutzmittel ihre Wirkung verlieren, vergessen Sie daher nicht öfters nachzucremen.

  • Das Einnehmen von Vitamin A und oder Beta-Carotin-Präparaten garantiert keinen sicheren Sonnenschutz und ersetzt keine Sonnenschutzmittel.

  • Selbstbräunungspräparate färben nur die obersten Hautschichten an, auch hier fehlt der natürliche Hautschutz.

  • Bedenken Sie, dass durch Reflexionen die UV-Strahlung auch im Schatten wirkt, daher benötigen Sie hier ebenfalls Sonnenschutzmittel und sonnengerechte Bekleidung.

  • Da Sonnenstrahlung chronische Schäden der Augenlinsen hervorrufen kann, sollten Sie auf Sonnenbrillen mit UV-Filter achten.

  • Nach dem Sonnenbaden braucht die gereizte Haut zusätzlich Pflege. Hilfreich sind feuchtigkeitsspendende.