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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Entspannung hilft

Es ist heute durch viele Studien belegt, dass Stress bei Asthma, COPD, Neurodermitis, Urtikaria und Allergien als Verstärker von allergischen und asthmatischen Symptomen wirken kann.

Um Körper und Geist optimal zu entspannen, sind verschiedene Methoden einsetzbar. Mitunter genügt es schon, sich nach der Arbeit eine halbe Stunde bequem aufs Sofa zu legen und bei ruhiger Entspannungsmusik abzuschalten. Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten (Radfahren, Walking, Jogging, Sauna) helfen ebenfalls gegen Stress und sind gut für die Seele.

Grundsätzlich werden körperliche und geistige (mentale) Entspannungstechniken unterschieden. Zu den körperlichen Techniken gehören zum Beispiel die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen, Yoga, Tai Chi oder Qi Gong. Hierbei wird gezielt mit der Muskulatur und verschiedenen Atemtechniken gearbeitet. Die Eigenwahrnehmung des Körpers wird zusätzlich gefördert. Um den Geist zu entspannen, braucht es mentale Techniken, wie durch die Konzentration auf eine Geschichte oder ein beruhigendes Bild, um zur Ruhe zu kommen. Geeignete Methoden sind beispielsweise Phantasiereisen, Autogenes Training, Ruheübungen, Meditation und Übungen zur Körperwahrnehmung. Mithilfe eines Stress-Tagebuchs, in dem sowohl allergische Beschwerden wie auch die Begleitumstände erfasst werden, können Betroffene die belastenden Situationen erkennen, die zur Verschlechterung der Beschwerden führen.

Autogenes Training

Das Autogene Training ist eine Art Selbsthypnose, die es ermöglicht, sich durch Konzentration zu entspannen. Diese Technik wird am besten täglich oder mehrfach wöchentlich wiederholt, so dass sie in Belastungssituationen schnell abgerufen werden kann. Mit Hilfe von einfachen Sätzen wird das vegetative Nervensystem in Richtung Entspannung beeinflusst und durch die Kraft der Vorstellung können körperliche Veränderungen herbeigeführt werden.

In der Grundstufe des autogenen Trainings führen sechs Übungseinheiten zu einem Schwere- und Wärmegefühl in Armen und Beinen, zur Beruhigung von Pulsschlag und Atmung, zu einem Wärmegefühl im Solarplexus (Sonnengeflecht) und einer angenehmen Kühle der Stirn.

Der Trainierende liegt entspannt auf dem Rücken oder sitzt entspannt zum Beispiel in der Kutscherhaltung (Körper nach leicht vorne gebeugt, Unterarme ruhen auf den Oberschenkeln) und konzentriert sich bei den Übungen ausschließlich auf seinen eigenen Körper.

Sollten Sie Schwierigkeiten haben, sich auf die einzelnen Körperteile zu konzentrieren, hilft die Kombination mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson. Dabei spannen Sie zum Beispiel den rechten Arm an, indem Sie die rechte Faust ballen und sagen sich danach „mein rechter Arm ist angenehm schwer und strömend warm“ und so weiter für die weiteren Gliedmaßen beziehungsweise Körperteile.

Weitere Informationen

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