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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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COVID-19 und Heuschnupfen: Probleme mit Kontaktlinsen

Bei Fieber und bei Heuschnupfen sollen Sie auf Ihre Kontaktlinsen verzichten.
Durch Fieber trocknet die Linsenoberfläche des Auges aus und die Kontaktlinse klebt auf der Hornhaut fest. (Tight-Lens-Syndrom)
Folge: Das Auge wird rot, schmerzt und es kann zu Verletzungen der Hornhaut kommen.

Allergiker sollten während der Pollensaison auf ihre Kontaktlinsen verzichten, da die Schleimhäute am Auge durch die Allergie gereizt sind. Stattdessen lieber eine Brille tragen. So werden die Augen entlastet.
Mittel gegen Heuschnupfen (Antihistaminika), können die allergischen Beschwerden lindern. Allerdings, können sie auch die Tränenproduktion verringern. Dadurch entstehen trockene Augen. Die zusätzliche Anwendung von Tränenersatzmitteln kann daher hilfreich sein. Langfristig kann es auch helfen, ein anderes Antihistaminikum auszuprobieren, wenn die Augen sehr trocken sind.

Tipps & Tricks:

  • Sonnenbrillen,  können bei einer häufig bestehenden Lichtempfindlichkeit eine zusätzliche Hilfe sein. Schließt die Brille dicht ab, kann so der Pollenkontakt an den Augen vermindert werden.
  • Probieren Sie aus was Ihren Augen in der Zeit gut tut. Kälte oder Wärme. Ein paar kalte Gurkenscheiben oder Wattepads mit warmem Wasser bringen Linderung.
  • Achtung vor Kräutersäckchen oder Kamillenbädern für die Augen. Diese reizen die empfindliche Haut zusätzlich.

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