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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Kleine Krabbler - große Gefahr Eichenprozessionsspinner

Sofortiges Handeln nötig!

Bei den meisten Patienten genügt eine Behandlung mit kortisonhaltiger Salbe und/oder Augentropfen und antiallergischen Medikamenten  (Antihistaminika). Bei Einschränkungen der Atmung bzw. asthmatischen Beschwerden müssen spezielle, die Bronchien erweiternden (ß-Mimetika) und entzündungshemmende Medikamente (Kortikoide) durch Inhalation angewendet werden. Personen mit einem überempfindlichen Bronchialsystem sind besonders gefährdet. Die Behandlung mit Kortison ist bei schweren Verlaufsformen auf jeden Fall erforderlich. Betroffene, die Haut- oder Atemwegsreaktionen zeigen, sollten entweder einen Hautarzt bzw. einen Lungenfacharzt aufsuchen, der gleichzeitig Allergologe ist.

Nach dem direkten Kontakt
•    Schuhe und Kleidung nicht in den Wohnbereich mitnehmen.
•    Kleider wechseln und waschen, möglichst über 60°C.
•    Duschen und Haare waschen.
•    Augen mit Wasser ausspülen.

 

Bekämpfung
Bei einer Gefährdung durch die Raupen und Gespinstnester, zum Beispiel in Wohngebieten oder an Kinderspielplätzen, müssen die Nester entfernt werden. Diese Arbeiten sollten ausschließlich von Fachleuten mit kompletter Schutzausrüstung und spezieller Arbeitstechnik durchgeführt werden, z. B. Feuerwehr. Informieren Sie daher erst die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung, wenn Sie solche Nester entdecken.

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0 21 66 – 64 788 88
Mo - Do von 9.00 bis 12.00 Uhr

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