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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Asthma im Kindesalter

Asthma gehört mit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. In Deutschland ist circa jedes zehnte Kind betroffen. Durch eine frühzeitige, konsequente Behandlung und engmaschige Betreuung durch den Arzt, lässt sich die Erkrankung gut behandeln.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund hilft Ihnen und Ihrem Kind zum eigenen Asthma-Experten zu werden. Wir arbeiten und beraten unabhängig und neutral.

Beim Asthma bronchiale liegt eine dauerhafte Entzündung der Bronchialschleimhaut vor. Diese führt zu einer Überempfindlichkeit der Atemwege. Dadurch kommt es zum Anschwellen der Schleimhaut, zu verstärkter Schleimproduktion und dadurch zu einer Verengung der Bronchien. Beim akuten Asthmaanfall verkrampft die Bronchialmuskulatur und das Ausatmen wird erschwert. Beschwerden wie ständiger Hustenreiz, pfeifende Atmung, ein Engegefühl in der Brust, zäher Schleim und eine anfallweise auftretende Atemnot sind typische Merkmale.

Zu den Asthmaauslösern im Kindesalter gehören:

  • Allergene
    Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien, Schimmelpilzsporen, Nahrungsmittel
  • Infekte
    Viren, Bakterien und andere Erreger
  • Reizstoffe
    Tabakrauch, Sprays, Koch- und Bratdünste, kalte Luft, starke Düfte, usw.
  • Arzneimittel
    Acetylsalicylsäure (ASS-Intoleranz) , Betablocker u.a.
  • Sonstige
    Stoffe des Umfeldes (Stäube), psychische Ereignisse, Stress, Anstrengung, gastro-oesophagealer Reflux (Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre).

Tipp

  • Nehmen Sie die Krankheit an, desto besser kann es auch Ihr Kind!
  • Versuchen Sie in die Medikamenteneinnahme eine ähnliche Routine zu bringen wie beim Zähneputzen.
  • Bei Kindern, die schlecht durch die Nase atmen können, z.B. durch Heuschnupfen, muss neben der Lunge auch die Nase mitbehandelt werden. Durch eine verstopfte Nase kann die Atemluft nicht angefeuchtet und angewärmt werden. Bei einem sogenannten „post nasal drip-Syndrom“ fließt Schleim aus den oberen Atemwegen in den Rachen hinab und reizt dort die unteren Atemwege. Das kann ein Auslöser für asthmatische Beschwerden sein.
  • Sollte es zu einem Anfall kommen, auch wenn es schwer fällt, versuchen Sie ruhig zu bleiben. Ihre Nervosität und Angst überträgt sich auf das Kind.
  • Setzen Sie Ihr Kind nicht unter eine Glashaube, aber verharmlosen Sie die Krankheit auch nicht!
  • Lassen Sie Ihr Kind in das Disease-Management-Programm Ihrer Krankenkasse einschreiben und erkundigen Sie sich nach einer Möglichkeit für eine Asthmaschulung.

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