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DAAB - Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.
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Höheres Risiko? Corona und Asthma

 /  Sonja Lämmel

Auch beim diesjährigen Allergiekongress war Corona ein großes Thema. Gerade die Frage ob Asthmatiker ein erhöhtes Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion haben beschäftigt Atemwegspatienten. Es gibt Entwarnung.

Professor Buhl aus Mainz stellt folgende Daten auf dem Allergiekongress vor:
In einer Studie wurden 1150 Patienten mit COVID-19 im Zeitraum vom 2.3. bis 1.4.2020 in zwei Krankenhäusern in New York untersucht. Das Alter der Patienten betrug im Mittel 62 Jahre. 67 Prozent waren Männer. Quelle: Cummings et al. Lancet 2020
Asthma lag bei 21 Patienten und damit bei 8 Prozent dieser Gruppe vor. Bei den meisten Patienten lag ein hoher Blutdruck vor (162 /63%), gefolgt von Diabetes (92/36%), Chronische Herzerkrankungen (49/19%), ohne Bluthochdruck), Chromnische Nierenerkrankungen in allen Stadien (37/14%), aktuelle oder ehemalige Raucher (33/13%), Chronisch obstruktive oder interstitielle Lungenerkrankungen (Erkrankungen des Lungen-Zwischengewebes und der Lungenbläschen) (Insgesamt 24/9%), Chronische neurologische Erkrankungen oder Demenz (24/9%) sowie weitere Erkrankungen.
Bei Asthma-Patienten wurde kein erhöhtes Infektionsrisiko oder Sterblichkeitsrisiko durch eine Corona-Infektion festgestellt.
Quelle: Allergiekongress 2020, SARS-CoV-2, COVID-19 und Asthma, Prof. Buhl Mainz

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