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Neurodermitis: Ekzeme durch Heuschnupfen?!

 /  Marina Oppermann

Mit den wärmeren Temperaturen leiden viele Heuschnupfenpatienten unter Juckreiz, Niesattacken, tränenden Augen oder laufender Nase. Was viele Patienten nicht wissen: auch Neurodermitiker können vermehrt mit einer Hautverschlechterung durch die Pollen reagieren.

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die durch quälenden Juckreiz und entzündete Hautstellen (Ekzemen) gekennzeichnet ist. Viele Neurodermitiker haben zusätzlich Allergien wie zum Beispiel gegen Tierhaare, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel oder eben auch Pollen. Manche Neurodermitispatienten leiden unter den bekannten Heuschnupfensymptomen, manchmal tritt aber als alleiniges Symptom einer Pollenallergie ein Neurodermitis-Schub auf. Die klassischen anitallergischen Medikamente helfen dann nur sehr bedingt bis gar nicht.

Unsere Tipps

Was bringt also Linderung für die geplagte Haut? Wie bei jedem Neurodermitis-Schub ist die regelmäßige Pflege, die Basistherapie, der wichtigste Baustein. Je nach Schwere der Entzündung kommen dann noch antientzündliche Wirkstoffe in der Therapie hinzu. Doch auch mit einfachen Alltagstricks kann man unterstützen. Hilfreich sind zum Beispiel dünne, aber lange Kleidungsstücke, die die Haut so gut es geht bedecken, um den direkten Hautkontakt mit den Pollen im Freien zu unterbinden. Die Kleidung sollte abends nicht im Schlafzimmer verbleiben und bei entsprechend hoher Pollenbelastung hilft eine abendliche Dusche, um die Pollen auszuspülen. Wichtig: danach das Eincremen nicht vergessen!

Weitere Informationen zum Thema Neurodermitis finden Sie hier

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